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PLACE DE LA CARRIERE

Patrimoine mondial de l'humanitéUnesco  

Place de la Carrière

Der Place de la Carrière entstand Mitte des 16. Jahrhunderts, als die mittelalterlichen Stadtmauern versetzt wurden. Diese Modernisierung der Festungsanlage stellt eine letzte Stadterweiterung in östlicher Richtung dar: die rue Neuve oder Place Neuve de la Carrière, die von den großen lothringischen Kupferstechern des 17.
Jahrhunderts, Jacques Callot und Claude Déruet, dargestellt wurde. Ihr Name kommmt von der Funktion als Reitplatz für Turniere, Wettstreite und andere Reiterwettkämpfe. Erst Ende des 17. Jahrhunderts stellten die Franzosen bei einer Besetzung der Stadt eine Verbindung her zur Grille Place de la Carrièrenahegelegenen Neustadt durch ein Stadttor, das schon zu Ehren von Ludwig XIV. Porte Royale (Königstor) genannt wurde. Aber erst unter Stanislas Leszczynski sollte die Idee, Alt-und Neustadt miteinander zu verbinden, eine gelungene Ausführung erfahren.
Der Platz wird im Norden von dem von einer halbkreisförmigen Säulenhalle eingefassten Palais de l'Intendance - heute Palais du Gouverneur- und im Süden von einem Triumphbogen geschlossen. Am Südende ließ Emmanuel Héré in Nachahmung des von Boffrand erbauten Hôtel de Beauvau-Craon das Hôtel de la Bourse (Börse) errichten.