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Stadtplan - Broschüren zum Herunterladen

Historisches Stadtzentrum,

Das architektonische Ensemble aus dem 18. Jahrhundert wurde von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen

Auf einer Esplanade innerhalb der Befestigungsanlagen, welche die Altstadt von der Neustadt trennten, schuf Stanislaus eine Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen. Drei Plätze folgen von Norden nach Süden aufeinander und bilden eine verbindende Einheit im historischen Stadtzentrum von Nancy: Place de la Carrière, Place Royale (heute Place Stanislas) und Place d'Alliance; die beiden letztgenannten Plätze wurden zu Ehren Ludwigs XV., Schwiegersohn des ehemaligen polnischen Königs, angelegt.
Das Konzept des Welterbes der Menschheit wurde vor 30 Jahren von der Unesco begründet; über 370 Stätten und Baudenkmäler in der ganzen Welt wurden in die Liste aufgenommen. In Frankreich wurden über 20 Stätten zum Welterbe erklärt. Das architektonische Ensemble aus dem 18. Jahrhundert in Nancy wurde im Dezember 1983 in das Verzeichnis aufgenommen: „es wird als einzigartig angesehen und hat einen außergewöhnlichen universellen Wert“.

Place Stanislas

Place Stanislas

Dieser Platz gilt als der schönste Königsplatz Europas; er ist das Schmuckstück des architektonischen Ensembles aus dem 18. Jahrhundert, das von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen wurde, und hat Nancy in der ganzen Welt berühmt gemacht. Der von Emmanuel Héré angelegte Platz ist ein schönes Beispiel für den französischen Klassizismus: er ist mit äußerst kunstvoll gearbeiteten, vergoldeten Gittern des Kunstschmieds Jean Lamour und majestätischen Brunnen von Barthélemy Guibal geschmückt. Das Rathaus, das Opern- und Schauspielhaus und das Kunstmuseum Musée des Beaux-Arts nehmen einen Teil der Gebäude am Platz ein.
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Place d'Alliance

Place d’Alliance

Dieser kleinere, intimere Platz gehört zu dem von der UNESCO ausgewählten architektonischen Ensemble. Sein Name geht auf die Allianz zwischen dem Haus Habsburg-Lothringen und dem französischen Königshaus zurück. In seiner Mitte steht ein bemerkenswerter Brunnen, der von Cyfflé nach dem Vorbild des Bernini-Brunnens auf der Piazza Navona in Rom gestaltet wurde.
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Place de la Carrière

Place de la Carrière

Dieser dritte Platz des architektonischen Ensembles aus dem 18. Jahrhundert, das von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellt wurde, wurde im 16. Jahrhundert angelegt und war ursprünglich ein Turnierplatz, daher sein Name „Carrière“ („Laufbahn“). Er wurde im 18. Jahrhundert umgestaltet, um in der Perspektive symmetrisch zu wirken. Am Eingang des Platzes stehen sich zwei Stadtpaläste gegenüber: Hôtel de Craon (heute Berufungsgericht) und die ehemalige Handelsbörse (Verwaltungsgericht). Am anderen Ende steht das Palais du Gouvernement, das von einem mit antiken Gottheiten geschmückten Halbrund eingerahmt ist.
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Arc Héré

Arc de Triomphe

Dieser Triumphbogen wurde dem des Septimus Severus in Rom nachgebildet und verherrlicht König Ludwig XV. in seinen Verzierungen: Flachreliefs, Inschriften usw. Oben auf dem Bogen befindet sich ein Akroterion mit der Renommee-Gruppe; es ist mit einem Medaillon des Herrschers geschmückt.
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Die Altstadt (Ville-Vieille) :

So wird der Stadtkern bezeichnet, der rund um die Herzogsburg errichtet wurde und im Mittelalter seine größte Ausdehnung erfuhr. Im 16. Jahrhundert wurde er befestigt und mit einem Netz von Bollwerken ausgestattet, die damals dem neuesten Stand der Technik entsprachen. Heute ist davon nur ein kleiner Überrest erhalten geblieben, der bei den Erweiterungsarbeiten des Musée des Beaux-Arts entdeckt wurde. Seit etwa 15 Jahren hat eine systematische Sanierung dieser historischen Stätte sie zu einem der Prunkstücke des touristischen Erbes werden lassen.

Porte de la Craffe

Porte de la Craffe

Als Bestandteil der ältesten Befestigungsanlagen von Nancy wurde dieses Tor im 15. Jahrhundert errichtet und diente viele Jahre als Gefängnis. Auf seiner Rückseite wurde die Porte Notre-Dame angebaut. Im 17. Jahrhundert wurde die Porte de la Citadelle gebaut, um die Verteidigungsanlagen der Stadt zu verstärken. Zwischen den beiden Toren befanden sich damals Gräben..
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Porte de la Citadelle

Porte de la Citadelle

Herzog Karl III. ließ dieses Tor im 17. Jahrhundert erbauen, um die Befestigungsanlagen der Stadt zu verstärken. Damals war es von vier Bollwerken umgeben und durch Gräben von der Porte de la Craffe getrennt, die im Lauf der Zeit aufgefüllt wurden. Die Verbindungsbrücken verschwanden im 19. Jahrhundert, die Tore wurden freigelegt.
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Le Palais Ducal

Le Palais Ducal

Der im 15. Jahrhundert errichtete Herzogspalast war zunächst die Residenz der Herzöge von Lothringen. Im 18. Jahrhundert gab Herzog Leopold diese Residenz auf und zog nach Lunéville; daraufhin erlebte das Gebäude eine wechselvolle Zeit und wurde schließlich 1848 zum Musée Lorrain umfunktioniert. Es ist mit einer bemerkenswerten Pförtnerloge geschmückt, die der des Schlosses in Blois nachempfunden ist und äußerst elegant den gotischen Stil mit Elementen der italienischen Renaissance verbindet.
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L'Eglise des Cordeliers

Eglise des Cordeliers

Diese Kirche, deren Name auf den Orden der sich mit einem Strick gürtenden Franziskaner zurückgeht (im Frz. wird der Strick der Mönchskutte als „cordelière“ bezeichnet), wurde im 15. Jahrhundert nach der Schlacht bei Nancy auf Anordnung Renés II. errichtet. Die Herzöge von Lothringen weihten die Kirche dem Heiligen Saint-Denis; trotz der Wechselfälle der Geschichte hat sie einige interessante Grabstätten bewahrt. Ihre Kapelle, die der Medici-Kapelle in Florenz nachempfunden wurde, ist durchaus bemerkenswert.
In dem Franziskanerkloster (Couvent des Cordeliers) neben der Kirche ist das Musée des Arts et Traditions Populaires untergebracht, in dem das Landleben in Lothringen und originalgetreue lothringische Inneneinrichtungen präsentiert werden.
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l'Hôtel d'Haussonville

Hôtel d'Haussonville

Die nach dem Pfarrer und Erbauer der Basilika Saint-Epvre benannte Rue Monseigneur Trouillet ist von wunderschönen Gebäuden gesäumt, darunter insbesondere der Stadtpalast Hôtel d’Haussonville. Bemerkenswert ist die Hof-Fassade mit unterschiedlichen Balustraden: eine im spätgotischen Flamboyantstil, die andere im Stil der Renaissance; auch das wunderschöne Tor in Trompe-l’œil-Technik zieht die Blicke auf sich.
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l'Hôtel Ferraris

Hôtel Ferraris

Dieser prachtvolle Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert birgt hinter seiner klassischen Fassade eine Prunktreppe, deren Geländer von Jean Lamour und deren Deckengemälde von Barilli, Schüler des großen Bibiena, stammen. Der für die herrschaftlichen Stadthäuser dieser Zeit typische Hof ist mit einem Neptunbrunnen geschmückt.
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Hôtel des Loups

Hôtel des Loups

Dieser nach der Rue des Loups, in der er sich befindet, benannte Stadtpalast wurde im 18. Jahrhundert von Germain Boffrand erbaut; ein monumentales Tor mit zwei Steinwölfen erinnert noch an das Amt des Hausbesitzers, der oberster Wolfjäger der Herzöge von Lothringen war.

Place Saint-Epvre

Platz und Basilika Saint-Epvre

Dieser ehemalige Markt- und Handelsplatz des Mittelalters ist in seiner Mitte mit einem Brunnen mit einer Statue Renés II., Herzog von Lothringen, geschmückt; dieser besiegte den Burgunderherzog Karl den Kühnen im Jahr 1477 in der Schlacht bei Nancy.
Die Basilika Saint-Epvre, die im 19. Jahrhundert von Prosper Morey erbaut wurde, besitzt Kirchenfenster und Holztäfelungen, die zum Teil in Bayern hergestellt wurden. Ihr Bau wurde von Napoleon III., Kaiser Franz Joseph, Ludwig II. von Bayern und Papst Pius großzügig unterstützt; Letzterer spendete für den Chor einige Steinplatten, die von der Via Appia stammen.
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Die Neustadt (Ville-Neuve),

wurde von Herzog Karl III. 1588 gegründet und hat mit ihrem rechtwinkligen Straßennetz ein ganz anderes Gepräge als die Altstadt. Sie wurde mit einem Marktplatz und einer hochrangigen Primatskirche (die heutige Kathedrale) bedacht und konnte mit der Altstadt rivalisieren, denn auch sie hatte eine eigene Befestigungsanlage. Heute wird eine Sanierungskampagne in diesem Viertel durchgeführt.

Cathédrale

Kathedrale

Sie wurde von den Architekten Jules Hardouin-Mansart und Germain Boffrand zu Beginn des 18. Jahrhunderts errichtet und mit Kunstschmiedegittern aus der Werkstatt von Jean Lamour, einer von ..........Jacquard bemalten Kuppel und einer heute unter Denkmalschutz stehenden Orgel ausgestattet. Gemälde der lothringischen Schule des 17. und 18. Jahrhunderts.
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Eglise Saint-Sébastien

Kirche Saint-Sébastien

An dem belebten Marktplatz steht die Kirche Saint-Sébastien, die im 18. Jahrhundert in Form einer Hallenkirche erbaut wurde; die gewölbte Fassade wurde nach dem Vorbild der Kirche Sant'Agnese in Agone gestaltet, die in Rom steht.e.
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Eglise Notre-Dame de Bonsecours

Kirche Notre-Dame de Bonsecours

Nach der Schlacht bei Nancy wurden Tausende von Leichen in einem großen Massengrab in der Nähe des Baches von Jarville bestattet. 1484 erhielt ein Ordensgeistlicher von René II. die Erlaubnis, dort eine Kapelle und eine Einsiedelei zu errichten. Die Kirche ließ der Herzog Notre-Dame-de-Bonsecours („Unserer Lieben Frau vom guten Beistand“) weihen, sie wurde manchmal aber auch als Notre-Dame de la Victoire et des Rois („Unserer Lieben Frau des Sieges und der Könige“) bezeichnet.
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